Ales Bialiatski ist ein belarussischer Menschenrechtler und Regimekritiker. Er ist Gründer und Leiter der Menschenrechtsorganisation Wjasna. 2022 erhielt er den Friedensnobelpreis. Ein Gericht in Minsk verurteilte ihn zu zehn Jahren Haft. Nach vier Jahren im Gefängnis wurde er Mitte Dezember 2025 gemeinsam mit 122 weiteren politischen Gefangenen im Zuge einer von den USA vermittelten Vereinbarung freigelassen. Bialiatski wurde anschließend sofort nach Litauen abgeschoben. Heute lebt er mit seiner Frau in Oslo.