Alexandra Föderl-Schmid ist seit 2026 Wirtschaftskorrespondentin für Frankreich der Süddeutschen Zeitung (SZ). Zuvor war Föderl-Schmid Mitglied der Chefredaktion (2020 bis 2024), dann Nachrichtenchefin der SZ. Von 2017 bis 2020 war sie SZ-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete. Zehn Jahre lang, von 2007 bis 2017, war Föderl-Schmid Chefredakteurin und später auch Co-Herausgeberin der österreichischen Tageszeitung Der Standard und des Nachrichtenportals derStandard.at. Sie hat Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte studiert und über das duale Rundfunksystem in Deutschland promoviert, außerdem war sie 2005 Reuters/APA-Geiringer-Fellow und ist im Board des Reuters Institute for the Study in Journalism in Oxford. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet: mit dem österreichischen Kurt-Vorhofer-Preis für Politikjournalismus, dem Verfassungspreis und dem Ari-Rath-Preis, 2023 als Goldene Medienlöwin vom Österreichischen Journalistinnenkongress. Außerdem war sie maßgeblich an der Wiedererrichtung des Presserates in Österreich beteiligt.
2018 erschien von ihr: Flüchtlinge als Sündenböcke in Europa in Israel (Picus), 2019 Unfassbare Wunder. Gespräche mit Holocaust-Überlebenden in Deutschland, Österreich und Israel, mit Fotos von Konrad Rufus Müller (Böhlau).