Amira Hass ist eine israelische Journalistin, die seit mehr als 30 Jahren für die Tageszeitung Haaretz(הָאָרֶץ) aus den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten berichtet. Zwischen 1993 und 1997 lebte Amria Hass in Gaza, seit 1997 lebt sie in Ramallah. Sie ist auch Kolumnistin für das italienische Wochenmagazin Internazionale. 2002 erhielt sie den Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte, 2009 wurde sie von Reporter ohne Grenzen (RSF) als Journalistin des Jahres und 2014 ebenfalls von Reporter ohne Grenzen als Information Hero, ausgezeichnet, sie erhielt 2009 den Award der International Women’s Media Foundation, 2024 den Columbia Journalism Award. Sie ist Autorin von „Drinking the Sea at Gaza“ (dt.: „GAZA“, Beck Verlag).