Amy Goodman ist eine preisgekrönte investigative Journalistin, Autorin sowie Moderatorin und ausführende Produzentin des Magazins Democracy Now!, das weltweit von mehr als 1.500 öffentlichen Fernseh- und Radiosendern ausgestrahlt wird.
Goodman wurde mit dem George Polk Award, dem Robert F. Kennedy Prize for International Reporting, dem Alfred I. duPont-Columbia Award, dem Sigma Delta Chi Award for Excellence der Society for Professional Journalists, dem Gracie Award der American Women in Radio and Television, dem She’s Made It Award des Paley Center for Media und dem Overseas Press Club Award ausgezeichnet.
Die Nieman Foundation for Journalism an der Harvard University ehrte Goodman 2014 mit der I.F. Stone Medal for Journalistic Independence Lifetime Achievement Award. Sie ist die erste Journalistin, die den Right Livelihood Award, weithin bekannt als „Alternativer Nobelpreis“, für die „Entwicklung eines innovativen Modells von wirklich unabhängigem politischen Basisjournalismus, das Millionen von Menschen die alternativen Stimmen näherbringt, die von den Mainstream-Medien oft ausgegrenzt werden“, erhielt. Sie ist zudem die erste Mitempfängerin des Izzy Award des Park Center for Independent Media, benannt nach dem legendären Journalisten I.F. Stone, und wurde später in die I.F. Stone Hall of Fame des Zentrums aufgenommen.
Goodman wurde mit dem Puffin/Nation Prize for Creative Citizenship ausgezeichnet und erhielt Auszeichnungen von Associated Press, United Press International, der Corporation for Public Broadcasting und Project Censored. Goodman erhielt den ersten Communication for Peace Award der World Association for Christian Communication. Sie wurde außerdem vom National Council of Teachers of English mit dem George-Orwell-Preis für herausragende Beiträge zu Ehrlichkeit und Klarheit in der öffentlichen Sprache geehrt und erhielt den James-Aronson-Preis für Berichterstattung über soziale Gerechtigkeit.
Goodman ist Autorin von sechs New York Times-Bestsellern: „Democracy Now!: Twenty Years Covering the Movements Changing America“, gemeinsam mit David Goodman und Denis Moynihan (2016); „The Silenced Majority: Stories of Uprisings, Occupations, Resistance, and Hope“ (2012); „Breaking the Sound Barrier“ (mit einem Vorwort von Bill Moyers), (2009); „Standing up to the Madness: Ordinary Heroes in Extraordinary Times“, gemeinsam mit David Goodman (2008); “Static: Government Liars, Media Cheerleaders, and the People who Fight Back” co-written with David Goodman (2006) and „Static: Regierungslügner, Medien-Cheerleader und die Menschen, die sich wehren“, gemeinsam mit David Goodman verfasst (2006); und “The Exception to the Rulers: Exposing Oily Politicians, War Profiteers, and the Media That Love Them” co-written with David Goodman (2004).
Deutsch erschien mit David Goodmann: „Keine Widerrede!: Warum die Medien schmierige Politiker und Kriegstreiber lieben (Globale Analysen)“, 2008.