In prekären Wohnverhältnissen zu leben hat für Menschen oft negative gesundheitliche Folgen, Arbeiten unter ausbeuterischen oder psychisch belastenden Bedingungen ebenso – und auch dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung kann krank machen. Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten deshalb auf verschiedenen Ebenen, im Wissen, dass diese miteinander verbunden sind: im Gesundheitssystem, im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn auch in Österreich werden die Chancen der Menschen maßgeblich von neoliberalen Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung sowie entsprechenden politischen Entscheidungen geprägt.
Buchpräsentation mit
Betina Aumair
Gender- und Diversity-Beauftragte, Supervisorin und Schreibpädagogin
Brigitte Theißl
Freie Journalistin, Autorin und Erwachsenenbildnerin, leitende Redakteurin an.schläge, Wien