Der Menschenrechtler Ales Bialiatski ist Gründer der Menschenrechtsorganisation Wjasna und gehört damit seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Stimmen im Kampf für Demokratie und die Freilassung politischer Gefangener in Belarus. Kurz nachdem er 2022 den Friedensnobelpreis erhielt, verurteilte man ihn zu zehn Jahren Haft. Im Dezember 2025 kamen er und mehr als hundert weitere politische Gefangene frei. Er lebt heute im Exil.
Begleitet wird das Gespräch von Ausschnitten aus dem neuen Dokumentarfilm „Bialiatski | Unbroken“ (2026) der belarussischen Journalistin Alexandrina Glagoljewa, der den Weg des Nobelpreisträgers und den langen Kampf für Menschenrechte in Belarus erzählt.
Ales Bialiatski
Friedensnobelpreis 2022, Gründer und Leiter der Menschenrechtsorganisation Wjasna, Belarus, im Exil in Oslo
Alexandrina Glagoljewa
Belarussische Journalistin und Drehbuchautorin, im Exil in Vilnius
Moderation
Tigran Petrosyan
Journalist, taz, ZEIT Online u. a., leitet die Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung