Katharina Blum lernt auf einer Karnevalsparty ihre große Liebe kennen. Nachdem sich ihre Bekanntschaft aber als gesuchter Bankräuber und Bandit entpuppt, gilt sie selbst als Gangsterflittchen und Mörderbraut. Doch Blum begehrt auf: gegen unlautere Verhörmethoden, frauenfeindliche Denunzierungen und aggressiven Revolverblattjournalismus. „Wie Gewalt entsteht und wohin sie führen kann“, so der Titelzusatz der Erzählung, zeigt den systematischen Angriff auf eine unbescholtene junge Frau durch korrupte Boulevardmedien und Politik, die Ermittlungen beeinflussen und alternative Wahrheiten schaffen.
Das zeitlose Meisterwerk des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll als schonungslose Mediensatire in einer Österreich-Bearbeitung von Hannes Pendl.
Schauspiel: Kristina Raffolt, Sebastian Aigner, Jacob Bowl, Bettina Hübner, Gertraud Maier, Robert Spindler, Kira Rieder, Natascha Mariacher, Iva Broz, Octavio Robles
Regie, Ausstattung und Bearbeitung: Hannes Pendl
Musik: Elias Huemer (Piano), Stefan Krimbacher (Akkordeon), Tobias Brunner (Steirische Harmonika),Tamara Scheiber (Gesang)