08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

„Free Leonard Peltier“. 

Am 20. Jänner 2025, Joe Bidens letztem Tag im Amt, hat ihn der US-Präsident in den Hausarrest entlassen – nach fast 50 Jahren Haft. Leonard Peltier, nun 80 Jahre alt, Angehöriger der Lakota und Anishinabe, ist einer der bekanntesten Aktivisten des American Indian Movement. 1977 wurde er trotz gefälschter Beweise zu „zweimal lebenslänglich“ wegen Mordes verurteilt. Das American Indian Movement hat sich seit 1968 für die Rechte der Ureinwohner:innen und ihre Spiritualität, für Selbstbestimmung und gegen Raubbau von Bodenschätzen (Kohle und Uran) engagiert. Der neue Dokumentarfilm „Free Leonhard Peltier“ zeigt den Befreiungskampf des bekannten Native-American-Aktivisten und die politischen Folgen. Der Film wurde im Jänner 2025 beim Sundance Film Festival uraufgeführt. Der Autor und Filmemacher Claus Biegert, der US-Ureinwohner:innen seit Langem verbunden ist, besuchte Peltier im März 2025 in North Dakota, nun endlich zuhause. Er wird auch davon erzählen.

Regie: Jesse Short Bull und David France
USA 2025, 110 Min., OmeU

Anschließend Filmgespräch mit
Claus Biegert
Autor, Filmemacher, Umweltaktivist, Uffing (Bayern)

Moderation
Wolfgang Mayr
Journalist, Südtirol

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Trotz Rollstuhltauglichkeit ist nicht jeder Veranstaltungsort gänzlich barrierefrei. An manchen ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist. Das Panel „Diskriminierungsfreie und chancengerechte Medizin“ am Freitag, 16. Mai 2025, um 13 Uhr in der Stadtbibliothek wird in Gebärdensprache (ÖGS) übersetzt

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.