08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

„Im Kielwasser Chinas“

Auf dem Höhepunkt der griechischen Finanzkrise sicherte sich China Mehrheitsanteile des Hafens in Piräus – ohne dass die europäische Öffentlichkeit viel davon mitbekam. Um die Waren schneller in den Norden Europas zu transportieren, wird eine Zugstrecke von Athen nach Budapest gebaut, bezahlt von China. Einem Spinnennetz gleich legen sich von China finanzierte und gebaute Land- und Seewege, Häfen, Terminals, Kraftwerke um die Erdkugel. Dass bei diesen Infrastrukturprojekten – bekannt unter Belt and Road Initiative – mit der Natur und den Menschen vor Ort wenig zimperlich umgegangen wird, zeigt das Beispiel Chancay an der peruanischen Pazifikküste. Dort baute der weltweit größte integrierte Frachttransportbetreiber und chinesische Staatskonzern Cosco Shipping einen Tiefseehafen, der erstmals Südamerika direkt mit China verbindet – und den Warenverkehr um zehn Tage beschleunigt.
Die Reportage „Im Kielwasser Chinas“ von Daniel Puntas Bernet und Rocío Puntas Bernet erschien in Reportagen, Bern, #85, November 2025.

Daniel Puntas Bernet
Chefredakteur von Reportagen, Bern, Initiator des True Story Award

Rocío Puntas Bernet
Redakteurin bei Reportagen, Bern, Programmleiterin True Story Award

Im Gespräch mit
Barbara Bachmann
Freie Reporterin, u. a. für mareReportagenSüddeutsche Zeitung Magazin, Südtirol

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.