In den Alpen, einem der größten zusammenhängenden Naturräume Europas, sind Folgen des Klimawandels aufgrund der intensiven wirtschaftlichen Nutzung deutlich spürbar. Seit mehr als 25 Jahren liegt mit der Alpenkonvention ein verpflichtendes Rahmenabkommen aller acht Alpenstaaten für eine nachhaltige Entwicklung vor. Die Initiative Bergsteigerdörfer etwa zeigt in mittlerweile 17 Regionen, wie sich nachhaltiger Tourismus, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität verbinden lassen. Gleichzeitig gibt es alpenweite Projekte, um Daten zu den sozio-ökologischen Folgen des Klimawandels auf den Wintertourismus zu erheben und neue Perspektiven zu erarbeiten.
Felix Gertheinrich
Geograf, Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention
Liliana Dagostin
Leiterin der Abteilung Raumplanung und Naturschutz im Österreichischen Alpenverein
Herbert Wölger
Geschäftsführer des Nationalparks Gesäuse
u. a.
Moderation
Simon Welebil
Journalist, ORF, Radio FM4