Journalismusfest Innsbruck 2022

111 Mitwirkende, 57 Frauen und 54 Männer, waren beim
1. Journalismusfest Innsbruck – den Internationalen Tagen der Information vom 13. bis 15., Mai 2022.

Die geladenen JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, NGO-ExponentInnen kamen aus 21 Staaten: aus Afghanistan, Ägypten, Belarus, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Türkei, Ungarn, USA, Vatikan.

Bei den fast 50 Veranstaltungen konnten wir gut 4.200 Besuche registrieren.

Medienecho

Ferrara-Feeling in Innsbruck
(Nina Horaczek, Der Falter, 19. Mai 2022)

Erstes Journalismusfest in Tirol: Hinter den Schlagzeilen
Tiroler Tiefstapler, vertuschte Verbrechen und die ertrinkende Welt beim ersten Journalismusfest Innsbruck
(Tiroler Tageszeitung, 16. Mai 2022)

„Die Talfahrt muss umgekehrt werden“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der dem neuen Festival mittels Videobotschaft nur das Beste wünschte, erinnerte an die „besorgniserregende Talfahrt“ Österreichs in der jüngsten Erhebung zur Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen. Österreich ist 2022 von Rang 17 auf Rang 31 abgestürzt. Diese Entwicklung müsse gestoppt und umgekehrt werden, so Van der Bellen. Der Blick über den Tellerrand sei dabei lohnend – und ein internationales Journalismusfest schon deshalb eine Notwendigkeit.
(Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 14. Mai 2022)

Appelle zum Auftakt des Journalismusfests
Bei der Eröffnung Journalismusfests in Innsbruck haben Vertreter aus Politik und Wissenschaft am Freitag die Bedeutung von Qualitätsjournalismus für Demokratie und freie Gesellschaft hingewiesen.
(tirol.orf.at, Austria Presse Agentur, 13. Mai 2022)

Journalismusfest Innsbruck: Whistleblower nach wie vor Zielscheibe.
Österreich bei Umsetzung der EU-Hinweisgeberrichtlinie säumig –Einschüchterungsklagen gegen Journalisten nehmen zu
(Austria Presse Agentur,  medianet.at., derStandard,at 16. Mai 2022)

„Bedrohtes Pflänzchen“ Ibiza-Aufdecker gründeten eine Investigativ-Firma
Die maßgeblich an der Aufdeckung der Ibiza-Affäre beteiligten Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier haben sich mit der Gründung der Investigativ-Firma „papertrail media“ verselbstständigt. Den Schritt wagten sie, um unabhängig von Chefs zu sein und frei über die Veröffentlichung von Dokumentationen, Podcasts oder auch Büchern entscheiden zu können, sagten sie am Journalismusfest Innsbruck. Bald soll ihr Team auf fünf Personen anwachsen.
(Kronen Zeitung, Austria Presse Agentur, 14. Mai 2022)

Nicht zu vernachlässigen ist die Herausforderung für geflohene Journalistinnen und Journalisten im Exil ihre Arbeit fortzuführen, wie die erste Podiumsdiskussion des Festivals zeigte. Daniela Kraus, Geschäftsführerin des Presseclub Concordia, bemängelte, dass es in Österreich zwar vonseiten einzelner Redaktionen Bemühungen gebe, aber noch keine systematische Unterstützung für Exiljournalisten vorhanden sei.
(Austria Presse Agentur, luw/whl, 13. Mai 2022)

Die Fotos von Gideon Mendel im Dom führen auch die Auswirkungen der Klimakrise vor Augen, die Naturkatastrophen häufiger auftreten lässt. Fixiert sind sie auf Bauzäunen, was nicht nur als Erweiterung der gerade im Altarbereich aufgestellten Baugerüste verstanden werden kann, denn auch für die Eindämmung des Klimawandels ist wohl noch viel Arbeit nötig
(Austria Presse Agentur, luw/iga, 14. Mai 2022)

Großartige Bilder des mehrfach ausgezeichneten Fotojournalisten Gideon Mendel sind im Dom zu St. Jakob zu sehen.
(Tiroler Sonntag 18/2022)

Journalismusfest: Experten orten Tourismus-Skepsis bei Alpin-Städtern
Tourismusforscher: „Alpenstädte wichtige Denkwerkstätten für ganze Region“
(Austria Presse Agentur, uns/ede/riß, 14. Mai 2022)

Eine mit Touristikern und Politikern aus Alpenstädten besetzte Diskussionsrunde hat beim Journalismusfest in Innsbruck eine Tourismus-Skepsis bei den Einheimischen verortet. Diese gelte es durch Kommunikation aufzulösen, denn vielfach würden Vorurteile vorherrschen.
ORF-Teletext (15. Mai 2022)

43 letzte Seiten zu ersten Fragen
Welche Rolle das Medium Comic im Rahmen einer politischen Monatszeitung spielen kann, führt eine kleine feine Schau im Innsbrucker Taxispalais vor.
(Edith Schlocker, Tiroler Tageszeitung, 14. Mai 2022)

Sexuelle Gewalt und patriarchale Strukturen waren bei verschiedenen Veranstaltungen Thema. Ameindrücklichsten vielleicht bei der Diskussion über die neuerliche Machtübernahme der Taliban in Afghanistan.
(Tiroler Tageszeitung, 16. Mai 2022)

Die Veranstalter zogen nach der Erstauflage eine positive Bilanz.
Das Programm reichte vom Panel über Frauenfußball in Afghanistan bis zu journalistischen Comics
(DerStandard.at, ars, 15. Mai 2022)

Green Deal: „Blockade darf es keine geben“
Die EU-Green-Deal-Diskussion am Journalismusfest zeigt: Den Klimawandel bekämpft man gemeinsam.
(Tiroler Tageszeitung, ver, 15. Mai 2022)

Die Europaregion Tirol ist weiter, als man glaubt
Beim Journalismusfest wurde die Rolle der Regionen in der EU beleuchtet, speziell die gemeinsame nördlich und südlich des Brenners.
(Tiroler Tageszeitung, 16. Mai 2022)

Das Journalismusfest Innsbruck will den Zusammenhang von Pressefreiheit und Demokratie deutlich machen.
(Rai Südtirol, al/ep, 14. Mai 2022)

Es war kein Festival, auf dem sich eine Branche feierte, es war tatsächlich ein Fest der Information. Und einebesonders gelungene Premiere.
(Andrej Werth, Südtiroler Nachrichtenmagazin ff, 19. Mai 2022)

Die Themen sind vielseitig und weltweit. Es handelt sich um ein Wochenende mit Aussicht als Fenster für eine komplexe Gegenwart, das der Stärkung von Qualitätsjournalismus, Informationsfreiheit und Demokratie dienen soll.
(Helmut Groschup, Dolomiten, 13. Mai 2022)

Was da mit dem „Journalismusfest – Internationale Tage der Information“ von 13.-15. Mai auf die Beine gestellt wurde, war schlicht grandios.
(Georg Hermann, meinbezirk.at, 18. Mai 2022)