08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Medienkritik gestern, heute und morgen

Medien werden kritisch betrachtet, seit es Medien gibt, keineswegs erst seit der Social-Media-Ära. Der Bogen lässt sich von Sokrates über Karl Kraus’ Die Fackel und Theodor W. Adorno bis heute spannen. In den letzten Jahrzehnten werden medienkritische Stimmen wieder lauter. Medienkritische Haltungen und Aussagen gewinnen an Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs sowie auf das journalistische Arbeiten selbst. Welche gesellschaftliche Funktion hat Medienkritik? Das fragt der Innsbrucker Germanist Dirk Rose in seinem neuen Buch. Hier diskutiert er das Thema mit dem Medienwissenschaftler Volker Lilienthal, dem langjährigen Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus.

Volker Lilienthal
Kommunikationswissenschaftler, 2006 bis 2025, Universität Hamburg, Mitherausgeber von „Lügenpresse. Anatomie eines politischen Kampfbegriffs“ (2017)

Dirk Rose
Germanist, Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien, Universität Innsbruck, Autor von „Medienkritik. Theorie und Geschichte“ (2025)

Moderation
Benedikt Kapferer
Journalist, ORF Tirol

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.