Mirjam Zadoff ist Historikerin, Kuratorin und Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München. Sie lehrt an den Münchner Universitäten LMU und TUM, und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, sowie u.a. im Beirat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Haus der Wannseekonferenz und Akademie Schloss Solitude. Zu ihren aktuellen Publikationen zählen der Essayband „Gewalt und Gedächtnis. Globale Erinnerung im 21. Jahrhundert“ (2023), sowie „Trotzdem sprechen“ (2024), gemeinsam herausgegeben mit Lena Gorelik und Miryam Schellbach sowie (2024) mit Paul-Moritz Rabe und Denis Heuring „Fragile Demokratien. Was freie Gesellschaften bedroht – und was sie zusammenhält“. Zuletzt (2025) erschien von Mirjam Zadoff: „Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.“