Einschüchterungen, Bedrohungen, Gewalt: In vielen Ländern Lateinamerikas riskieren Journalistinnen und Journalisten ihr Leben, wenn sie über Korruption, organisierte Kriminalität, Femizide oder Menschenrechtsverletzungen berichten. Besonders in Mexiko und Venezuela zeigt sich, wie gefährlich unabhängiger Journalismus geworden ist.Journalist*innen sehen sich gezwungen, neue Formen der Berichterstattung und des kollektiven Erinnerns zu entwickeln. Wie entstehen neue Narrative über Narco-Gewalt, Femizide und Machtmissbrauch? Wie kann Journalismus dort Sichtbarkeit schaffen, wo Täter auf Unsichtbarkeit setzen? Und welche Rolle spielen Netzwerke, Exil und internationale Zusammenarbeit in Zeiten wachsender Repression?
Ronna Rísquez
Investigativjournalistin mit den Schwerpunkt Migration, Menschenrechte und organisierte Kriminalität in Lateinamerika, 2025 Auszeit-Stipendiatin der taz Panter Stiftung, Venezuela
Vania Pigeonutt
Mexikanische Journalistin, untersucht Fälle des gewaltsamen Verschwindenlassens, 2022 Auszeit-Stipendiatin der taz Panter Stiftung, lebt im Exil in Berlin
Moderation
Gemma Terés Arilla
Leiterin und Vorstand der taz Panter Stiftung