08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Von Narco-Gewalt bis Femizid

Einschüchterungen, Bedrohungen, Gewalt: In vielen Ländern Lateinamerikas riskieren Journalistinnen und Journalisten ihr Leben, wenn sie über Korruption, organisierte Kriminalität, Femizide oder Menschenrechtsverletzungen berichten. Besonders in Mexiko und Venezuela zeigt sich, wie gefährlich unabhängiger Journalismus geworden ist.Journalist*innen sehen sich gezwungen, neue Formen der Berichterstattung und des kollektiven Erinnerns zu entwickeln. Wie entstehen neue Narrative über Narco-Gewalt, Femizide und Machtmissbrauch? Wie kann Journalismus dort Sichtbarkeit schaffen, wo Täter auf Unsichtbarkeit setzen? Und welche Rolle spielen Netzwerke, Exil und internationale Zusammenarbeit in Zeiten wachsender Repression?

Ronna Rísquez 
Investigativjournalistin mit den Schwerpunkt Migration, Menschenrechte und organisierte Kriminalität in Lateinamerika, 2025 Auszeit-Stipendiatin der taz Panter Stiftung, Venezuela 

Vania Pigeonutt 
Mexikanische Journalistin, untersucht Fälle des gewaltsamen Verschwindenlassens, 2022 Auszeit-Stipendiatin der taz Panter Stiftung, lebt im Exil in Berlin 

Moderation
Gemma Terés Arilla
Leiterin und Vorstand der taz Panter Stiftung

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.