Nicht nur in den USA bauen Evangelikale und völkisch-nationale Katholik:innen ihr Netzwerk kontinuierlich aus, auch in Europa trumpft eine christliche Rechte auf. Rechtspopulistische und Rechtsextreme bedienen sich religiös anmutender Denkfiguren. Ein neuer Kulturkampf wird beschworen, es wird für „christliche Nationen“ geworben, im Namen „des Christentums“ werden Andersdenkende bekämpft. Zusehends greift die Trump’sche MAGA-Bewegung auch auf Europa über. Und in Russland wird der Angriffskrieg auf die Ukraine theologisch begründet. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften, vor allem die christlichen Kirchen selbst? Wie aufmerksam blickt eine nicht-kirchliche Zivilgesellschaft auf diese Entwicklung?
Katharina Limacher
Programmmanagerin der Vienna Doctoral School of Theology and Research on Religion (VDTR) mit Schwerpunkt auf die Neue Christliche Rechte in Österreich und Europa
Gionathan Lo Mascolo
Stellvertretender Direktor von Faith in Democracy, Herausgeber „The Christian Right in Europe. Movements, Networks, and Denominations“ (2023)
Michaela Quast-Neulinger
Religionswissenschaftlerin am Institut für Systematische Theologie, Universität Innsbruck
Moderation
Georg Löwisch
Gründungsressortleiter des Politischen Feuilletons der ZEIT