08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Religiöse Rechte greifen nach der Politik in den USA und in Europa 

Nicht nur in den USA bauen Evangelikale und völkisch-nationale Katholik:innen ihr Netzwerk kontinuierlich aus, auch in Europa trumpft eine christliche Rechte auf. Rechtspopulistische und Rechtsextreme bedienen sich religiös anmutender Denkfiguren. Ein neuer Kulturkampf wird beschworen, es wird für „christliche Nationen“ geworben, im Namen „des Christentums“ werden Andersdenkende bekämpft. Zusehends greift die Trump’sche MAGA-Bewegung auch auf Europa über. Und in Russland wird der Angriffskrieg auf die Ukraine theologisch begründet. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften, vor allem die christlichen Kirchen selbst? Wie aufmerksam blickt eine nicht-kirchliche Zivilgesellschaft auf diese Entwicklung? 

Katharina Limacher
Programmmanagerin der Vienna Doctoral School of Theology and Research on Religion (VDTR) mit Schwerpunkt auf die Neue Christliche Rechte in Österreich und Europa

Gionathan Lo Mascolo
Stellvertretender Direktor von Faith in Democracy, Herausgeber „The Christian Right in Europe. Movements, Networks, and Denominations“ (2023)

Michaela Quast-Neulinger
Religionswissenschaftlerin am Institut für Systematische Theologie, Universität Innsbruck

Moderation

Georg Löwisch
Gründungsressortleiter des Politischen Feuilletons der ZEIT

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.