Ruby Rebelde lebt in Hamburg von einer Kombination aus Sexarbeit, politischer Bildung und Schreiben. Rebeldes Engagement für die gesellschaftliche Teilhabe und Rechte von Sexarbeiter*innen umfasst die Tätigkeit als Beirät*in im Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiter*innen. 2024 gründete Rebelde gemeinsam mit weiteren Personen FundiWatch, ein unabhängiges Recherchekollektiv zu Christlichem Fundamentalismus. 2025 erschien Rebeldes Buch „Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit“ sowie Aufsätze über Sexualmoral, Ordnungspolitik und Antifeminismus. Die Verfolgungsgeschichte von Sexarbeiter*innen nimmt dabei einen zentralen Platz ein, ebenso wie die Analyse gegenwärtiger und historischer Debatten zu reproduktiven, sexuellen und geschlechtlichen Rechten. Rebelde prägte den Begriff Sexarbeitsfeindlichkeit, um die Diskriminierung von Sexarbeitende präzise adressieren zu können.