08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Sexarbeit

„Die mediale Berichterstattung über uns, über Sexarbeitende ist ein einziges Desaster“, schreibt die politische Aktivist*in, Autor*in und Sexarbeiter*in Ruby Rebelde, die diese Berichterstattung selbst gründlich untersucht hat. Über „das komplexe Phänomen Sexarbeit und über superdiverse Sexarbeiter*innen“ werde „schablonenhaft und voller Ressentiments ‚berichtet‘“. Im Buch „Warum sie uns hassen“ (2025) analysiert Rebelde, wie sich die Diskriminierung von Sexarbeiter*innen, die „Sexarbeitsfeindlichkeit“, gesamtgesellschaftlich auswirkt und welchen Anteil der Journalismus daran hat.Für den Deutschen Journalistenverband hat 2025 die Journalistin Harriet Langanke gemeinsam mit Co-Autorinnen einen Leitfaden für JournalistInnen („Handreichung“) erstellt, der helfen soll, „gängige Klischees und Vorurteile zu vermeiden und eine respektvolle, realitätsnahe professionelle Berichterstattung zu fördern“, jenseits von Stigma und Sensationslust. 
Am Podiumsgespräch nimmt auch eine Sozialarbeiterin aus Innsbruck teil, die Fragen zur Situation in Österreich beantwortet wird.

Harriet Langanke
Journalistin und Sexualwissenschaftlerin, Köln

Ruby Rebelde
Sexarbeiter*in, politische Aktivist*in, Buchautor*in, Hamburg

Sozialarbeiterin von IBUS 
Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiter*innen

Moderation
Christine Baur
Juristin, Mediatorin, ehem. Gleichbehandlungsanwältin

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.