Medienunternehmen stehen unter großem ökonomischem Druck. Gleichzeitig ist unabhängiger Journalismus eine zentrale Säule der Demokratie. Welche Maßnahmen sind für das Fortbestehen unabhängiger Qualitätsmedien notwendig? Welche Strategien wählen die Verlagshäuser?
In Berlin wird die taz sich von ihrer täglichen Print-Ausgabe verabschieden, die neue wochentaz ausbauen und ihren Online-Auftritt stärken. Andere Verlagshäuser setzen nach wie vor auf die Tages-Zeitung – etwa der Standard oder die Tiroler Tageszeitung.
Wie gelingt es, Leser:innen verstärkt dafür zu sensibilisieren, dass guter Journalismus bezahlt werden muss, um unabhängig sein zu können? Welche Rolle soll der Staat bei der Förderung von Journalismus einnehmen? Kann staatliche Förderung die Unabhängigkeit gefährden? Was können Stiftungen und Fonds zur Stärkung von Qualitätsjournalismus beitragen? Und was zeichnet unabhängige, nicht-staatliche Nachrichtenagenturen wie die Austria Presse Agentur aus?
Barbara Junge
Chefredakteurin der taz
Silvia Lieb
Vorstandsvorsitzende der Moser-Holding
Alexander Mitteräcker
Vorstand der Standard Medien AG
Clemens Pig
Geschäftsführender Vorstand der APA – Austria Presse Agentur
Moderation
Rebecca Sandbichler
Freie Journalistin, Moderatorin, war Chefin vom Dienst bei FAZ Publishing und Chefredakteurin der Tiroler Straßenzeitung 20er