08.-10. Mai 2026

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Wie geht es weiter bei Österreichs Nachbarn

Bei Redaktionsschluss dieses Heftes stand noch nicht fest, ob Viktor Orbán, der mit der Fidesz-Partei in den letzten 16 Jahren ununterbrochen regiert hat, an der Macht geblieben ist oder ob Ungarn eine Chance auf Demokratisierung und Entwicklung von Medienvielfalt erhält. Orbán hatte sich sehr großen Einfluss auf die Medienlandschaft gesichert: durch die politische Kontrolle des staatlichen Rundfunks und eine regierungsabhängige Medienkontrollbehörde. Zudem ist unter dem Dach der Fidesz-nahen KESMA-Stiftung ein enormes Konglomerat aus hunderten Medien entstanden. Nur wenige unabhängige Medien konnten sich behaupten.
Im Nachbarland Slowakei hat der aus der Sozialdemokratischen Partei Europas ausgeschlossene Linksnationalist Robert Fico seit seiner Rückkehr an die Regierungsspitze 2023 ein feindliches Klima für unabhängigen Journalismus geschaffen. Die Regierung geht offen gegen regierungskritische Medien vor. Redaktionen werden mit Einschüchterungsklagen (SLAPPs) attackiert.
Es diskutieren namhafte JournalistInnen und HerausgeberInnen aus beiden Ländern.

Beata Balogová
Chefkommentatorin, vormals Chefredakteurin der Tageszeitung SME, European Press Prize 2020, Bratislava

Márton Gergely
Chefredakteur der Wochenzeitung HVG, Budapest

Péter Nádori
Chief Operating Officer (COO) des Investigativmediums Direkt36, Budapest

Moderation
Nina Horaczek
Chefreporterin des FALTER

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Journalismusfest Innsbruck findet an mehr als 20 Orten statt, daher variiert auch die Barrierefreiheit. 

Alle Veranstaltungen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sind, werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Es gibt auch Veranstaltungsorte, die rollstuhltauglich, aber nicht gänzlich barrierefrei sind. Dort ist es nötig, einen Lift oder einen eigenen Zugang zu benutzen. Bitte wenden Sie sich vor Ort an unsere Mitarbeiter*innen, die Ihnen gerne behilflich sein werden. Diese Veranstaltungen werden im Programmheft mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Für Besucher*innen mit Hörbeeinträchtigung besteht an vielen Locations die Möglichkeit technischer Unterstützungen, die allerdings unterschiedlich funktionieren. Wir bitten Sie daher, uns vor dem Festival kurz per E-Mail unter info@journalismusfest.org zu kontaktieren, um abklären zu können, ob bzw. welche Art der Barrierefreiheit verfügbar ist.

Besucher*innen mit anderen Sinnesbeeinträchtigungen oder besonderen Bedürfnissen bitten wir ebenfalls vorab um Kontaktaufnahme via E-Mail unter info@journalismusfest.org, um individuell auf die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten eingehen zu können.