Prof. Dr. Volker Lilienthal i. R. war bis 2025 Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg, Fachgebiet Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Zuvor hatte er 20 Jahre lang als Medien-Fachjournalist für den Fachdienst „epd medien“ in Frankfurt a. M. gearbeitet und sich als Medienkritiker einen Namen gemacht. Zu seinen investigativen Enthüllungen zählte 2005 die „Marienhof“-Schleichwerbeaffäre. Nach seinem Wechsel an die Universität 2009 erforschte er den digitalen und den investigativen Journalismus. Als erster Journalismusforscher überhaupt konnte er 2020 die „Bild“-Redaktion von innen beobachten. Ein noch laufendes Forschungsprojekt widmet sich dem Quellenschutz bei der digitalen Recherche. Zu den Projektbausteinen gehörten Security-Trainings für Journalist:innen in 20 Medienhäusern.