„Hoffnung entsteht aus Aktivität, aus dem Tun – und aus dem Glauben, dass auf den Winter ein Frühling folgt“, sagt die in Tirol aufgewachsene Zeithistorikerin Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München. Russlands Angriffskrieg, das Zerbrechen der westlichen Allianz, Wahlsiege von Rechtsradikalen in Europa, Kriege in Nahost, die Klimakrise: In einem neuen Essayband macht Zadoff Vorschläge, wie wir in harten Zeiten nicht resignieren müssen, sondern Lebensmut im Alltag finden können. Sie plädiert dafür, sich „zusammenzutun“, den Blick darauf zu richten, „was gemeinsam erfolgreich verändert werden kann“.
Buchgespräch mit
Mirjam Zadoff
Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München, Essayistin
Wilfried Hanser
Langjähriger Sozialmanager, im Vorstand des Journalismusfest