Save the date: 16.-18. Mai 2025

Ein Wochenende mit Aussicht

Genau hinsehen, was geschieht.
Ilse Aichinger

Programm

An drei Tagen treffen sich in Innsbruck Journalistinnen und Journalisten mit anderen kundigen Vermittler*innen von Information aus verschiedenen Regionen der Welt.

In Gesprächen mit Kolleg*innen und anderen Expert*innen erfahren die Besucher*innen, was hinter den Kulissen der oft eilig und oberflächlich vermittelten Informationen zum internationalen Geschehen vor sich geht und können sich einbringen. Aktuelle soziale, politische und kulturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Debatten, von Buchpräsentationen, Ausstellungen, Dok-Filmen und Audiofeatures.

Das Journalismusfest Innsbruck öffnet ein Fenster für die komplexe Gegenwart, in der wir leben.

Wir begrüßen 2024 mehr als 140 Mitwirkende aus 20 Ländern und drei Kontinenten zu rund 60 Veranstaltungen an 25 Schauplätzen in Innsbruck.

Wir begrüßen 2024 mehr als 140 Mitwirkende aus 20 Ländern und drei Kontinenten zu rund 60 Veranstaltungen an 25 Schauplätzen in Innsbruck.

Karl Kraus aus der Nähe – Führung im Brenner-Archiv. 

Karl Kraus (1874-1936), der große österreichische Schriftsteller, Satiriker, Sprach- und Medienkritiker, der mit seinem Drama Die Letzten Tage der Menschheit (1918) Weltliteratur verfasst und sich als Herausgeber der Zeitschrift Die Fackel (1898 bis 1936) für Jahrzehnte öffentlich wirksam eingemischt hat: Bei dieser Führung wird er anlässlich seines 150. Geburtstages gewürdigt. 

Gezeigt werden Exponate der herausragenden Karl-Kraus-Sammlung, die 2019 der Marbacher Sammler Friedrich Pfäfflin an das Brenner-Archiv übergab. Die Bestände beinhalten eigenhändige Manuskripte, Korrespondenzen sowie seltene Bilddokumente von Karl Kraus und aus seinem Umfeld. Ein besonderes Highlight ist der handschriftliche Entwurf des berühmten Gedichts „Man frage nicht, was all die Zeit ich machte“, in dem Kraus auf die Machtübernahme Hitlers reagierte

Man frage nicht, was all die Zeit ich machte.
Ich bleibe stumm;
und sage nicht, warum.
Und Stille gibt es, da die Erde krachte.
Kein Wort, das traf;
man spricht nur aus dem Schlaf.
Und träumt von einer Sonne, welche lachte.
Es geht vorbei;
nachher war’s einerlei.
Das Wort entschlief, als jene Welt erwachte.
(1933)

Führung mit
Ulrike Tanzer
Germanistin, Leiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archivs an der Universität Innsbruck
Markus Ender
Germanist, Senior Scientist am Forschungsinstitut Brenner-Archiv

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Die Mitwirkenden

Wir freuen uns auf Journalist*­innen, Wissenschaftler*innen und NGOs aus verschiedenen Regionen der Welt.

Die Schauplätze

Die Veranstaltungsorte des Festivals liegen im Zentrum von Innsbruck. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen.

Info

Informationen über Tickets, Anreise, Unterkünfte, Öffentliche Verkehrsmittel und Aktuelles zur Region Innsbruck.